Sabrina Baumann mit Verbändepreis ausgezeichnet

Sabrina Baumann ist eine der beiden Preisträgerinnen des Verbändepreises 2019 der Freien Wohlfahrtspflege in Mönchengladbach. Die Leiterin des Frühförderzentrums Rheydt des Caritasverbandes wurde gemeinsam mit Nicola Buddecke ausgezeichnet.

Damit würdigten die Wohlfahrtsverbände die Masterarbeiten der beiden Absolventinnen des Fachbereichs Sozialwesen an der Hochschule Niederrhein. Mike Boochs, Vorsitzender der örtlichen Arbeitsgemeinschaft, überreichte den mit jeweils 500 Euro dotierten Preis während einer Feierstunde in der Begegnungsstätte in Wickrath. Er hob den hohen Praxisbezug der beiden Arbeiten hervor und beglückwünschte die beiden Preisträgerinnen zu ihrer „herausragenden Leistung“. Gleichzeitig würdigte er die schon seit langem bestehende Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Niederrhein und den Wohlfahrtsverbänden.

Verleihung des Verbändepreises 2019 der Wohlfahrsverbände in Mönchengladbach

Freude über den Verbändepreis (v.l.): Prof. Dr. Michael Borg-Laufs, Uwe Bohlen, Dörte Schall, Frank Polixa, Nicola Buddecke, Marco Jansen, Sabrina Baumann, Mike Boochs, Doris Jansen. (Foto: Andreas Baum)

Sabrina Baumann machte 2019 ihren Abschluss an der Hochschule Niederrhein. Inzwischen leitet sie das Frühförderzentrum Rheydt des Caritasverbandes Region Mönchengladbach. Hier werden Kinder mit erhöhtem Förderbedarf unterstützt. Mädchen und Jungen mit Entwicklungsverzögerung, Verhaltensauffälligkeit oder jeglicher Form von Behinderung können im Frühförderzentrum von Geburt an bis zum Schuleintritt gefördert werden.

Viele interessante Ansätze

Sozialdezernentin Dörte Schall lobte Sabrina Baumann und Nicola Buddecke für ihre überdurchschnittlich guten Abschlussarbeiten und machte deutlich, wie wichtig auch der Umgang mit komplexen Fragestellungen ist. Insbesondere die Masterarbeit von Sabrina Baumann mit dem Thema „Psychosoziale Elternbegleitung im Rahmen von Schulsozialarbeit an Grundschulen“ biete viele interessante Ansätze, die auch in der Stadt Mönchengladbach nutzbar seien. „So gelingt es Frau Baumann nicht nur, inhaltlichen Fragen nachzugehen, sondern auch zu beleuchten, wo noch strukturelle Weiterentwicklungen notwendig sind, um Eltern Unterstützungsmöglichkeiten zu bieten“, sagte Schall.

Nicola Buddecke beschäftigte sich in ihrer Masterarbeit mit den Fallstricken des deutschen Rentensystems. Dabei geht sie insbesondere auf die Frage einer gerechten Alterssicherung für Frauen ein. Diese setzt sie in Bezug zu den Rahmenbedingungen der Beschäftigung in Wohlfahrtseinrichtungen.

Würdigung und Motivation

Prof. Dr. Michael Borg-Laufs, Dekan der Hochschule Niederrhein, dankte den Wohlfahrtsverbänden für den Preis: „Er ist eine Würdigung und Motivation für diejenigen, die besonders Gutes leisten.“ Gleichzeitig biete die Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Soziales der Hochschule Niederrhein für beide Seiten eine Reihe von Vorteilen, um die praktische soziale Arbeit weiter zu fördern.

Jährlich zeichnet die Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Freien Wohlfahrtspflege Mönchengladbach besondere Abschlussarbeiten im Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein aus. Sie müssen sich in besonderer Weise auf die Bedingungen und Grundsätze der praktischen sozialen Arbeit der freien Verbände beziehen oder sich mit den sozialen Verhältnissen in der Stadt Mönchengladbach beschäftigen. In der Arbeitsgemeinschaft sind Arbeiterwohlfahrt, Caritasverband, Der Paritätische, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonisches Werk und Jüdischer Wohlfahrtsverband zusammengeschlossen.



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